RAG lädt gemeinsam mit der Stadt Bergkamen zur Informationsveranstaltung über Nachbergbau-Themen in Bergkamen ein

Bürgerinnen und Bürger können sich am 4. November um 18 Uhr direkt bei Fachleuten über das Vorgehen bei Bergschäden und zum Gasmonitoring informieren.


Der Bergbau hat Bergkamen geprägt – und seine Spuren wirken über das Ende der Steinkohlenförderung hinaus. Für die RAG Aktiengesellschaft (RAG) bedeutet Nachbergbau, Verantwortung für diese Auswirkungen zu übernehmen: Veränderungen zu beobachten, mögliche Folgen fachlich zu bewerten und sich mit Hinweisen und Anliegen von Menschen vor Ort auseinanderzusetzen.

Was heißt das konkret für Bergkamen? Welche Rahmenbedingungen gibt es zu möglichen Bergschäden und zum Gasmonitoring? Wie geht die RAG konkret mit Schadensmeldungen und Messungen um? Darüber informiert das Unternehmen bei einer öffentlichen Veranstaltung am Mittwoch, 4. November 2026, in der Regenbogenschule, Rünther Str. 80 in Bergkamen-Rünthe. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17:40 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt.

Fachleute erläutern zu Beginn der Veranstaltung, welche Aufgaben die RAG im Nachbergbau wahrnimmt. Dazu gehört neben der Prüfung und Regulierung von Bergschäden auch das Thema Gasmonitoring: Was wird gemessen, wie werden Ergebnisse eingeordnet und welche Schritte sind bei Auffälligkeiten vorgesehen? Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen und den direkten Austausch.

Informationen zu den Themen finden Sie auf unserer Website unter: www.rag.de/loesungen/bergschaeden und www.rag.de/gasmonitoring 

 

Über die RAG Aktiengesellschaft: Der Unternehmensauftrag der RAG Aktiengesellschaft (RAG) ist der Nachbergbau. Seit 2019 übernimmt die RAG diese Aufgaben im Ruhrgebiet, im Saarland und in Ibbenbüren und sorgt dort für Sicherheit in ehemaligen Bergbauregionen - heute und in Zukunft. Der Nachbergbau umfasst zwei klar unterscheidbare Aufgabenbereiche: Ewigkeitsaufgaben wie das Grubenwassermanagement, die Grundwasserreinigung und Poldermaßnahmen sichern dauerhaft die Funktionsfähigkeit von Umwelt und Infrastruktur. Daneben stehen endliche Aufgaben wie die Regulierung von Bergschäden, die Sanierung und Entwicklung ehemaliger Bergbauimmobilien sowie die Sicherung und Gefahrenabwehr im Altbergbau, die konsequent abgearbeitet und abgeschlossen werden.
Gemeinsam folgen diese Aufgaben einem langfristig angelegten Auftrag: Verantwortung zu übernehmen, Risiken beherrschbar zu halten und Entwicklung in den Regionen zu ermöglichen. Als Trägerin des Nachbergbaus nimmt die RAG damit eine besondere Rolle ein - dauerhaft, gesellschaftlich relevant und nachhaltig ausgerichtet.