Sanierungsarbeiten an der Halde Haniel gehen in die nächste Phase

Die RAG Aktiengesellschaft arbeitet derzeit an der Haldenendgestaltung und Entwässerung der Bergehalde Haniel in Bottrop. Die Maßnahme ist Teil des Abschlussbetriebsplans und dient der sicheren und nachhaltigen Wiedernutzbarmachung der Halde. Die Arbeiten schreiten planmäßig voran.


Ab dem 9. Februar 2026 beginnen die Arbeiten zur Gestaltung des Haldenplateaus sowie zur Herstellung einer ordnungsgemäßen Entwässerung. Aus heutiger Sicht geht die Planung davon aus, dass die Arbeiten bis September 2026 andauern werden. Während der eigentlichen Gestaltung des Haldenplateaus ist dieser Bereich aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt. Dies betrifft insbesondere Wanderer und Mountainbiker. Die vollständige Sperrung des Arbeitsbereichs im Haldenkopf wird voraussichtlich bis Ende Mai 2026 erforderlich sein.

Im Anschluss daran erfolgen die Entwässerungsarbeiten im Bereich der Haldenauffahrt. Der Zugang zum Kreuzweg und zum Gipfelkreuz bleibt während der Bauausführung grundsätzlich möglich.

Mit der Maßnahme werden mehrere Ziele verfolgt: Neben der ordnungsgemäßen Entwässerung und der bergbaulichen Sicherung des Haldenbereichs wird das Plateau neugestaltet und für eine spätere Nutzung vorbereitet. Dazu gehört auch die Neugestaltung des Kunstwerks „Totems“, dessen Rückkehr auf das Haldenplateau vorgesehen ist – allerdings nicht an exakt derselben Stelle wie zuvor, sondern angepasst an die neue Gestaltung und Nutzung des Areals.

Langfristiges Ziel der Arbeiten ist es, die Halde nach Abschluss der Bergaufsicht an den Regionalverband Ruhr (RVR) zu übergeben und damit eine sichere und attraktive Nutzung für die Öffentlichkeit zu ermöglichen.