„Wir ergänzen unser Ausbildungsportfolio bewusst um das Angebot des ‚Praxisbegleitenden Studiums‘, weil wir im Bereich der Digitalisierung auf Schnelligkeit und Innovationskraft setzen, die es in der Form nur über die Kombination aus Praxis und Lehre gibt“, sagt Miriam März, Unternehmensbereichsleitung Personal und Entwicklung bei der RAG. „Mit der THGA haben wir einen Partner an unserer Seite, der für Kompetenz im Nachbergbau steht und mit uns gemeinsam eine exzellente Zukunftsperspektive für gut ausgebildete Fachkräfte bietet.“
„Dieses Studienangebot bietet die Möglichkeit, zukünftige Fachkräfte frühzeitig zu fördern und schrittweise in die Projektarbeit im Unternehmen einzubinden. Die Studierenden sind früh im Unternehmen eingebunden und erhalten bereits während des Studiums eine Vergütung. Mit der RAG haben wir dafür einen seit vielen Jahren sehr geschätzten Partner gewonnen – das freut uns sehr“, sagt Prof. Michael Bendrat, Vizepräsident für Studium und Lehre der THGA.
Praxisnähe und fachliche Expertise
Am Anfang des Studiums stehen die wichtigsten Grundlagen aus Mathematik, Physik, Informatik und Elektrotechnik auf dem Lehrplan. Ab dem fünften Semester erfolgt die fachliche Vertiefung durch Lehrveranstaltungen wie IT‑Sicherheit, Robotik, Internet of Things (IoT) oder Media Computing.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Praxis: 25 Prozent der Studienzeit verbringen angehende Ingenieurinformatiker direkt bei der RAG. Dabei lernen sie im Unternehmen die Organisation, Geschäftsprozesse sowie die IT-Anwendungen und deren Schnittstellen kennen. Die Studierenden können bei Projekten der Informationstechnik, beispielsweise bei der Softwareentwicklung sowie der Datenanalyse unterstützen und dabei das Wissen aus ihrem Studium direkt anwenden.
Die Ausbildung schließt mit einem Bachelor of Science ab. Bewerbungen für das Wintersemester 2026/2027 sind vom 4. Mai bis 31. August 2026 möglich, das Einschreiben bis zum Vorlesungsbeginn am 28. September 2026.
Ausbildung bei der RAG
Die RAG setzt bewusst auf die berufliche Zukunft junger Menschen. So begegnet das Unternehmen auch aktiv dem Fachkräftemangel – mit Berufsbildern, die zu den Herausforderungen unserer Zeit und den Aufgaben im Nachbergbau passen: Digitalisierung, Umwelttechnologie, modernes Büromanagement. Bei den Berufen handelt es sich nicht mehr um klassische Bergbaujobs, sondern sie stehen für den Wandel der RAG und für ihren Auftrag: Verantwortung zu übernehmen und einstige Bergbauregionen lebenswert zu gestalten.
Weitere Informationen zum Studium und zur Bewerbung: www.rag.de/ausbildung
Über die RAG Aktiengesellschaft
Die RAG ist ein Unternehmen im Wandel: Vom Kohleproduzenten zum verantwortlichen Gestalter des Nachbergbaus. Das Unternehmensziel: Die Bergbauregionen lebenswerter zu gestalten – Tag für Tag. Dabei geht die RAG verantwortungsvoll mit Menschen, Umwelt, Klima und Finanzen um. Das Unternehmen setzt ausgezeichnetes Fach- und Expertenwissen verschiedener Disziplinen ein, um diese Aufgaben nachhaltig zu bewältigen. Dabei bewahrt die RAG zugleich Traditionen und die Werte des Bergbaus, wie Zusammenhalt und gegenseitige Fürsorge.
Über die Technische Hochschule Georg Agricola
Die Technische Hochschule Georg Agricola (THGA) ist eine traditionsreiche Ingenieurhochschule im Herzen von Bochum. Gegründet im Jahr 1816 als Bergschule, bietet die THGA heute ein breites Spektrum praxisorientierter Studiengänge in den Ingenieurwissenschaften. Mit einem klaren Fokus auf die Vermittlung von ingenieurwissenschaftlichem Know-how sowie auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachbergbau, Klimawandel und Energiewende verbindet die Hochschule Lehre, Forschung und Industrie. Auf diese Weise trägt sie dazu bei, hochqualifizierte Fachkräfte für den Arbeitsmarkt zu entwickeln. Mehr unter: www.thga.de