In Zukunft soll nur noch an sechs Standorten im Ruhrgebiet Grubenwasser gehoben werden. Einer davon wird Haus Aden in Bergkamen sein. Das zukünftig auf einem Niveau von -380 Metern NHN zu hebende Grubenwasser wird um etwa 30 Prozent weniger belastet sein, als beim Heben und Einleiten aus dem derzeit genehmigten Niveau von -600 Metern NHN. Die RAG kommt damit dem Auftrag zur fortwährenden Evaluierung und Optimierung des Grubenwasserkonzepts nach und leistet einen weiteren aktiven Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.
Mit der Genehmigung des höheren Annahmeniveaus wird zeitnah nach erfolgreicher Durchführung des Beteiligungsverfahrens gerechnet. Die Antragstellung für das zugehörige Wasserrecht mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) soll bis spätestens Ende des Jahres erfolgen. Dann wird auch konkret, was für eine Aufbereitung notwendig wird. Das Grubenwasser wird über das ehemalige Bergwerk gehoben und über Rohrleitungen auf die andere Seite des Datteln-Hamm-Kanals geführt. Hier hat die RAG entsprechende Flächen für eine Aufbereitung vorgehalten.
Wie lange dauert die Baumaßnahme? Wie funktioniert so eine Anlage? Mit welchen Belästigungen ist möglichweise zu rechnen? All diese Fragen werden am 27. September im Austausch mit Mitarbeitenden der beteiligten Fachbereiche beantwortet. Treffpunkt ist Am Rothenbach in Lünen.