Mit der Region verbunden. Nachhaltig.

Bienensterben

Die Honigbiene zählt zu den bedeutendsten Nutztieren in Deutschland, denn von ihrer Arbeit profitiert die gesamte Nahrungskette. Gäbe es keine Bienen, müssten die Menschen bald auf Obst und Gemüse verzichten, denn die arbeitsamen Insekten decken 80 Prozent der erforderlichen Bestäubung ab. Doch viele Einflüsse bedrohen die heimischen Bienenvölker: Milben, Viren, Pestizide, veränderte Lebensbedingungen und auch der Mensch. Nach Angaben des Naturschutzbundes (NABU) sterben jährlich in Europa rund ein Drittel aller Bienenvölker.

Neue Heimat „Stadt": 
Im Ruhrgebiet können industriell vorgenutzte Flächen dazu dienen, den Bienenvölkern eine neue Heimat zu geben. Denn ob Löwenzahn, Weide oder Hamamelis – durch die verschiedenartige Vegetation und die vergleichsweise ungestörte und unverbaute Lage im Stadtgefüge stellen ehemalige Montanstandorte häufig die erste Wahl für verschiedene Bienenarten dar, nicht nur für die Honigbiene.

Themen

Klima.Expo NRW/klimamaetropole Ruhr 2022

Biomassepark Hugo

Energie-Plus-Standort Lohberg

Bienen in der Stadt

Pumpspeicherkraftwerk unter Tage

CultNature

 

 

Das Engagement lohnt sich: Honigernte

Das Engagement für die Bienen verdeutlicht als ein Beispiel von vielen Maßnahmen das umweltbewusste und -bezogene Handeln der RAG in den Bergbauregionen. Mit der Ansiedlung von mehreren Bienenvölkern im Umfeld des RAG-Campus auf dem Welterbe Zollverein und mit Führungen für interessierte Schulklassen will das Unternehmen das Bewusstsein für die Bedeutung von Bienen in städtischen Lebensräumen schärfen.
Für die artgerechte Haltung zeichnen  die RAG Montan Immobilen-Mitarbeiter Carmen Lammer und Franz Gösling verantwortlich.

Der Erfolg spricht für sich: An guten Tagen legen die Bienen bis zu 2000 Eier und produzieren fleißig Honig. Im Jahr 2018 fuhr RAG Montan Immobilien eine rund 130 Kilogramm schwere Honigernte ein.

 

 

Prädikat wertvoll

Die fleißigen Bienen von Zollverein ernteten bereits erste Erfolge: Der Deutsche Imkerbund bestätigte die Spitzenqualität des „Honigs vom Welterbe“ mit einer Goldurkunde. „Eine Prämierung zu bekommen ist nicht leicht“, betonte Doris Hielkema-Broziewski, Sachverständige für Honig des zuständigen westfälisch-lippischen Imkerverbands. Das detaillierte Prüfschema umfasst nicht nur Geschmack, Farbe und Konsistenz, auch der Geruch, der Wassergehalt und die Aufmachung des Wasserglases fließen mit in die Bewertung ein.

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  250.000

Bienen auf dem Dach der RAG Montan Immobilien

               bis
 2000

                  Eier legen Bienen pro Tag

                rund
 130

                      Kilogramm Honigernte in 2018

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