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03.04.2019

Schwarzes Gold für Berlin

Zu Gast beim Bundespräsidenten: Bergleute und Grubenwehr brachten Frank-Walter Steinmeier das Stück Kohle ins Schloss Bellevue, das sie ihm bereits am 21. Dezember 2018 zur Schließung des Bergwerks Prosper-Haniel in Bottrop überreicht hatten. An diesem Tag wurde die letzte deutsche Steinkohle gefördert.

Nach Berlin begleitet wurden sie vom Vorstandsvorsitzenden der RAG-Stiftung Bernd Tönjes, von Peter Schrimpf, Vorstandsvorsitzender der RAG, Barbara Schlüter, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte im RAG-Konzern, und Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Vorstandsmitglied der RAG-Stiftung. 

Das Stück Kohle war in der Zwischenzeit so aufbereitet worden, dass es auch noch länger „überlebt“. Denn normalerweise löst sich so ein Brocken, sieben Kilo schwer und mit dem Umfang eines großen Schuhkartons, schnell in seine Bestandteile auf. Die letzte deutsche Steinkohle wird nun das Arbeitszimmer des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue zieren. 

Überreicht wurde es von den Bergleuten Jürgen Jakubeit, Andreas Schreiter, Holger Stellmacher und Dirk Tomke, allesamt vom Bergwerk Prosper-Haniel. Sie gehörten auch zum Team, das seinerzeit aus dem Förderkorb stieg und den Bundespräsidenten und andere Festgäste begrüßte. Von der Grubenwehr waren dabei: Roberto Cillis und Peter Wiebusch (Zentrale Grubenwehr), Michael Brenningmeyer (GW Ibbenbüren) und Axel Kwiatkowski (GW Prosper-Haniel). 

Zuletzt sangen alle gemeinsam – auch einige Mitglieder des Ruhrkohle-Chors, die den Ton angaben – das Steigerlied. Und dann wurde der Bundespräsident noch Ehrenmitglied des Chores. 

Fotos von: Bundespresseamt / Denzel