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05.05.2020

PCB-Pilotanlage zeigt: Stabiler Betrieb an beiden RAG Standorten, aber neues Analytikverfahren muss weiterentwickelt werden

Die RAG hatte in Bergkamen und Ibbenbüren im Pilotanlagenmaßstab Verfahren getestet, um das PCB im Grubenwasser weiter zu reduzieren. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse dieser Versuchsreihe vor. Die Untersuchung des PCB-Gehaltes findet dabei an der Grenze der Nachweisbarkeit im Spurenstoffbereich statt. Das nun erstmalig angewandte Analytikverfahren muss weiterentwickelt werden. Gleichzeitig betont Projektleiter Christoph Schabronath: „Die Umweltqualitätsnorm für PCB im Gewässer wird sowohl am Standort Haus Aden als auch in Ibbenbüren eingehalten“.

Die RAG hatte mit diesem Projekt Neuland betreten und geht über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Sowohl die Anlagentechnik als auch die Analytik im Spurenstoffbereich waren  anspruchsvoll. Es ging darum, aus einer großen Menge Grubenwasser geringste Spuren von PCB zu filtern und analytisch zu bestimmen. 

Die RAG hat dazu in NRW eine Pilotanlage im Containermaßstab zur PCB-Abtrennung aus dem Grubenwasser an den Standorten Haus Aden und nachfolgend Ibbenbüren betrieben. Zum Einsatz kamen weiterentwickelte Technologien und Betriebsweisen aus der Trinkwasseraufbereitung: Das heißt Ein- und Mehrschichtfilter aus Quarzsand und Anthrazitkohle im Nebenstrom des Grubenwassers.

Projektleiter Christoph Schabronath erklärt: „Die Pilotanlage lief stabil an den beiden Standorten.  Die Untersuchung des PCB-Gehaltes findet jedoch an der Grenze der Nachweisbarkeit im Spurenstoffbereich statt.“ Die zuverlässige Bestimmung solch geringer Spuren eines Stoffes und die Bewertung der Ergebnisse ist äußerst anspruchsvoll, erfordert Erfahrung und eine an den Einzelfall angepasste Vorgehensweise. 

Aufgrund der geringen Konzentration des PCB im Grubenwasser waren die Ergebnisse nicht eindeutig und Unsicherheiten bei der Analytik nicht auszuschließen. Ebenso sind bei solch geringen Spuren parallele Untersuchungen der  Hintergrundbelastung durch PCB in Luft und Wasser erforderlich. 

Ende 2019 tagte ein Expertenkreis bestehend aus Ministerien, Behörden,  Gutachtern und Wissenschaftlern zur Bewertung dieser Ergebnisse. Auch der Expertenkreis sieht deshalb weiteren Forschungsbedarf. Die RAG hat sich  verpflichtet, in Kooperation mit der THGA im Rahmen einer Promotion das  Analytikverfahren weiterzuentwickeln.

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