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RAG_Ewigkeitsaufgaben_Ruhr

Ebenfalls zu den endlichen Aufgaben gehören Sanierungen alter Schächte, der Rückbau von Betriebsanlagen sowie Pensionsverpflichtungen. TRINKWASSERSCHUTZ BESITZT OBERSTE PRIORITÄT Um tief unter der Erde Schächte und Strecken trocken zu halten und somit überhaupt Steinkohle fördern zu können, muss eindringendes Wasser permanent an die Oberfläche gepumpt werden. Auch nach dem Betriebsende der letzten Zeche 2018 wird das Grubenwasser gehoben, insbesondere um eine Vermischung mit dem Trinkwasser zu verhindern. Derzeit betreibt die RAG 13 Grubenwasserhaltungen im Ruhrgebiet. Davon sollen nach den Plänen des Grubenwasserkonzepts langfristig sechs übrig bleiben. EWIGKEITSAUFGABEN RUHRGEBIET 6 Mit der Reduzierung der Grubenwasserhaltungen lässt sich ein weiteres Ziel der Nachbergbau-Ära realisieren: der Umbau zahlreicher Flüsse, Bäche und Teiche in naturnahe Gewässer. Denn die Einleitung von Grubenwasser beeinflusst die Gewässerqualität insbesondere kleinerer Flüsse und Bäche. Um das Grubenwasser nur noch an wenigen zentralen Wasserhaltungsstandorten zu heben, bedarf es allerdings eines Anstiegs des Grubenwassers, um untertägige Verbindungswege zu nutzen. Eine Besonderheit begrenzt im Ruhrgebiet den Grubenwasseranstieg: Die Halterner Sande stellen das wichtigste Trinkwasserreservoir der Region dar und somit das oberste Schutzziel für das Grubenwasserkonzept. Aus diesem Grund soll der Abstand des Grubenwassers zu den Trinkwasservorkommen nie weniger als 150 Meter betragen. Auch nach der letzten Schicht Ende 2018 bleibt die RAG ein verlässlicher Partner im Ruhrgebiet.


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