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RAG_Ewigkeitsaufgaben_Ruhr

EWIGKEITSAUFGABEN RUHRGEBIET 4 Grubenwasserhaltung Regenwasser, das entlang der Gesteinsschichten durch Klüfte versickert, reichert sich mit Salzen und anderen Mineralien an und sammelt sich in den untertägigen Strecken und Streben. Um überhaupt Steinkohle fördern zu können, muss es als Grubenwasser gehoben werden. Nach der Beendigung der Kohleproduktion kann das Grubenwasser bis zu einem gewissen Niveau mit ausreichend Abstand zu Trinkwasservorkommen ansteigen. Von dort wird es nach über Tage gepumpt, damit es sich nicht in höheren Schichten mit Grundwasser vermischt. Der Trinkwasserschutz hat bei der Grubenwasserhaltung oberste Priorität. Poldermaßnahmen Die Poldermaßnahmen betreffen die Regulierung von Oberflächenwasser im Ruhrgebiet, dessen Topografie sich durch den Bergbau in den vergangenen 150 Jahren veränderte. Um Vernässungen von Flächen zu vermeiden, betreiben die Wasserverbände der Region und die RAG dazu übertägige Pumpanlagen. Grundwassermanagement Mit dem Grundwassermanagement kümmert sich die RAG um ehemalige Bergbauflächen, meist Kokereien, auf denen Verunreinigungen in den Boden und das Grundwasser gelangten. Mit einem speziellen Verfahren wird dieses Grundwasser gereinigt. So sorgt das Unternehmen dafür, dass keine weitere Ausbreitung der Schadstoffe stattfindet. Das muss über einen nicht absehbaren Zeitraum geschehen, weshalb auch diese Arbeit zu den Ewigkeitsaufgaben gehört.


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