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RAG_Ewigkeitsaufgaben_Ruhr

EWIGKEITSAUFGABEN RUHRGEBIET 18 Ewigkeitsaufgaben des Steinkohlenbergbaus an der Ruhr Über Jahrhunderte hinweg prägte der Bergbau das Ruhrgebiet. Durch ihn entwickelte sich die Region von der Agrar- zur Industriegesellschaft, wuchs zu einem bedeutsamen Wirtschaftszentrum und formte sich zum fünftgrößten Ballungsraum in Europa. Ende 2018 stellt das letzte Bergwerk im Revier die Kohlenförderung ein. Das bedeutet jedoch nicht, dass die RAG ihre Arbeit einstellt. „ Über 150 Jahre Montanindustrie formten aus dem Ruhrgebiet einen der größten Ballungsräume Europas. Auch in Zukunft steht die RAG im Wort, diese Region lebenswert zu gestalten.“ Bernd Tönjes, Vorsitzender des Vorstandes der RAG Die wichtigsten Fakten zu den Ewigkeitsaufgaben • Die RAG-Stiftung übernimmt ab Januar 2019 die Finanzierung der sogenannten Ewigkeitsaufgaben: Grubenwasserhaltung, Poldermaßnahmen und Grundwasserreinigung. • Im Ruhrgebiet sollen von derzeit 13 Wasserhaltungsstandorten langfristig sechs übrig bleiben. Geplant ist eine Umrüstung auf Brunnenwasserhaltung. • Die Reduzierung der Standorte erfordert einen Anstieg des Grubenwassers. Um das Trinkwasser nicht zu gefährden, steigt das Grubenwasser nur bis zu einem unkritischen Niveau an. • Durch die Reduzierung der Wasserhaltungen werden zahlreiche Gewässer vom Grubenwasser entlastet und können naturnah umgestaltet werden. • Die Poldermaßnahmen sorgen in weiten Teilen des Ruhrgebiets für trockene Flächen. Pumpwerke heben dafür Grundwasser und halten viele Oberflächengewässer im Fluss. • Mit dem Grundwassermanagement kümmert sich die RAG um ehemalige Bergbauflächen, meist Kokereien, auf denen Verunreinigungen in den Boden und so durch Auswaschungen in das Grundwasser gelangten.


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