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RAG_Ewigkeitsaufgaben_Ruhr

EWIGKEITSAUFGABEN RUHRGEBIET 14 Die UCL Umwelt Control Labor GmbH analysiert als unabhängige Stelle regelmäßig das Grubenwasser. Grubenwasser wird kontinuierlich überwacht Die Grubenwasserhaltung findet auf Grundlage wasserrechtlicher Erlaubnisse statt, die die RAG bei der Bezirksregierung Arnsberg einholt. Die in der Regel befristeten Genehmigungen beinhalten Vorgaben zur Menge und, falls behördlich erforderlich, zur Qualität. Eine Analyse des Grubenwassers erfolgt vierteljährlich im Rahmen der Selbstüberwachung durch ein unabhängiges Labor. Die unterschiedlichen Genehmigungen machen dabei verschiedene Vorgaben zu den zu untersuchenden Parametern. Deshalb prüft die RAG einen umfassenden Standardparameterkatalog, der zum Teil über den behördlich geforderten Umfang hinausgeht. Das Unternehmen informiert die Bergbehörde regelmäßig über die Ergebnisse der Untersuchungen. BEHÖRDEN PRÜFEN ZAHLREICHE ANGABEN Einmal jährlich führt die Bezirksregierung Arnsberg eine Überprüfung der bergbaulichen Gewässerbenutzungen (Wasserschau) durch. Dabei erhält die Bergbehörde unter anderem Einblick in die Betriebstagebücher, in denen die Fachleute der RAG ihre Arbeit in der Wasserhaltung dokumentieren. Die wasserrechtlichen Genehmigungen enthalten weitere Nebenbestimmungen, wie etwa die Meldung der eingeleiteten Wassermengen oder die Benennung eines Betriebsbeauftragten für Gewässerschutz, die zusätzlich zu den Untersuchungen des Grubenwassers durch die RAG zu erfüllen sind. Eine zusätzliche Überprüfung ergibt sich außerdem aus den bergrechtlichen Betriebsplänen zur Grubenwasserhaltung. Dabei gilt es vor allem, die Stände des Grubenwassers zu überwachen. Darüber hinaus bewerten Experten die untertägige Situation des Grubenwassers, etwa wenn aufgrund der Stilllegung von Bergwerken das Grubenwasser anderen Standorten zufließt. Ein weiteres Monitoring führt die RAG aufgrund der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) der Europäischen Union durch. Diese fordert in Abhängigkeit von der Einstufung eines Gewässers beispielsweise das Erreichen eines „guten ökologischen Zustands“ für Oberflächengewässer, den mehrere Kriterien beschreiben. Durch die Umsetzung der Richtlinie haben sich die Anforderungen an die Wasserqualität weiter verschärft. Das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) stellte daher mit allen Beteiligten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme auf, die in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden. Zur Überprüfung der Grubenwasserqualität auf die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie erarbeitete die RAG mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) in NRW einen sogenannten Parameterkatalog. Die Daten des Monitorings erhebt die RAG bei der Selbstüberwachung. Das LANUV wertet die Daten aus, um den Einfluss von Grubenwasser auf den Zustand von Gewässern zu beurteilen. Das Grubenwasserkonzept der RAG zielt mit der Reduzierung der Einleitstellen unter anderem darauf ab, die Ziele der WRRL zu erreichen.


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