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30 „GLÜCKAUF ZUKUNFT!” Geschichte würdigen, Zukunft gestalten Wenn Ende 2018 die letzten Zechen schließen, markiert das auch einen Neuanfang. Innerhalb des Gemeinschaftsprojekts „Glückauf Zukunft!“ erinnert die RAG an die historischen Leistungen des Steinkohlenbergbaus und gibt gleichzeitig wichtige Impulse für den Strukturwandel in NRW und im Saarland. Die Steinkohlenförderung hat das Leben und die Identität der Menschen in den Bergbauregionen entscheidend geprägt. Und sie war das Fundament für das deutsche Wirtschaftswunder in den 1950er Jahren. Wenn Ende 2018 in Bottrop und Ibbenbüren die letzten Steinkohlenbergwerke in Deutschland schließen, endet diese Ära. Die RAG hat zu diesem Anlass gemeinsam mit der RAG-Stiftung und dem Spezialchemiekonzern Evonik sowie in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft IG BCE das Gemeinschaftsprojekt „Glückauf Zukunft!“ gestartet. „Mit zahlreichen öffentlichkeitswirksamen Projekten wollen wir einerseits die Leistungen des deutschen Steinkohlenbergbaus würdigen und andererseits Perspektiven aufzeigen für die Zukunft in den Bergbauregionen“, fasst RAG-Vorstandsvorsitzender Bernd Tönjes die Ziele zusammen. Die RAG beteiligt sich an „Glückauf Zukunft!“ mit zahlreichen Projekten, die das Unternehmen entweder selbst oder gemeinsam mit Partnern durchführt. Die dreibändige Buchreihe „Unter uns. Die Faszination des Steinkohlenbergbaus in Deutschland“ etwa erinnert an die technischen, kulturellen, sozialen und politischen Errungenschaften des Bergbaus. Band zwei ist im Oktober 2016 erschienen und wurde unter anderem auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert. Der abschließende Band folgt im Oktober 2017. Herausgeber ist Dr. Werner Müller, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung. Das Bergbauerbe steht auch bei „Menschen im Bergbau“ im Mittelpunkt. Aus diesem Grund arbeitet die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets in Kooperation mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum (DBM) seit Sommer 2014 am „digitalen Gedächtnisspeicher“ – einem Projekt von „Glückauf „Der lange Abschied von der Kohle“: Seinen Dokumentarfi lm drehte Werner Kubny unter anderem im ehemaligen Bergwerk Auguste Victoria.


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