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Die Grubenwasserkonzepte der RAG Wie das Unternehmen die Zukunft der Wasserhaltung in den Bergbauregionen gestaltet. Auguste Victoria Fürst Leopold Lohberg Prosper-Haniel Walsum Concordia Amalie Zollverein Recklinghausen Carolinenglück Robert Müser Haus Aden Friedlicher Nachbar Wesel Bottrop Walsum Essen Bochum Witten Gelsenkirchen Dortmund Unna Lünen Haltern Dorsten Duisburg Hattingen Moers Emscher Rhein Lippe Ruhr Heinrich Dickenberger Stollen von Oeynhausen 1/2/3 Recke Mettingen Westerkappeln Laggenbeck Ibbenbüren Bevergern Riesenbeck Hörstel Mittellandkanal Ibbenbürener Aa Dortmund-Ems- Kanal Reden Camphausen Fischbach FRANKREICH DEUTSCHLAND Viktoria Dillingen (Saar) Duhamel Luisenthal Saarbrücken Neunkirchen Homburg Blieskastel St. Ingbert Wadgassen Forbach Freiming Zweibrücken Saar Blies Köllerbach Ruhrgebiet Aktuell gibt es im Ruhrgebiet noch 12 Wasserhaltungsstandorte. Ihre Aufgabe: Die untertägige Infrastruktur der Produktionsstätten von Grubenwasser freizuhalten. Langfristig sollen nur noch sechs zentrale Standorte auf Basis einer modernen Brunnenwasserhaltung Grubenwasser fördern. Die Vorteile des Konzepts: eine deutliche Entlastung der Fließgewässer, weniger Methanausgasungen und ein reduzierter CO2-Ausstoß durch einen geringeren Energiebedarf. Zusätzlich zu den sechs geplanten zentralen Wasserhaltungen hält die RAG weitere stillgelegte Standorte als Sicherungsbrunnen vor. Tecklenburger Land Die Wasserhaltung am Standort Ibbenbüren gliedert sich in zwei Bereiche. Im Ostfeld baut das Bergwerk noch bis Ende 2018 Anthrazitkohle ab und fördert das anfallende Grubenwasser über die Schächte von Oeynhausen. Nach Beendigung des aktiven Bergbaus sieht das Grubenwasserkonzept der RAG vor, das Wasser vor Ort aus geringer Tiefe zu heben. Der Bergbau im Westfeld wurde bereits 1978 eingestellt. Die Geologie im Westfeld ermöglicht einen drucklosen Zufl uss des Grubenwassers über den Dickenberger Stollen in die Ibbenbürener Aa, durch die das Wasser der Ems zufl ießt. Saarland Durch die Geologie und die untertägige Verbindung der ehemaligen Saarbergwerke kann das Grubenwasser dem saarnahen Standort Duhamel zufl ießen. Von dort gelangt es im Idealfall drucklos in die Saar. Ein dauerhaftes Pumpen wäre damit überfl üssig. Die RAG plant, das Grubenwasserniveau bis 2035 schrittweise anzuheben. Gutachterliche Beurteilungen sollen die einzelnen Schritte begleiten. Einen Antrag für den Anstieg des Grubenwassers in den Wasserprovinzen Reden und Duhamel hat die RAG bereits gestellt. Die nach Umsetzung der Schritte des Grubenwasserkonzepts nicht mehr benötigten Standorte werden zu Sicherungsbrunnen umgebaut. geplante zentrale Wasserhaltung drucklose Einleitung unter anderem als Sicherung vorgesehener Standort GRUBENWASSERHALTUNG 29


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