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Glueckauf_Oktober2016

14 GLÜCK AUF. UMWELT Dienstag, 25. Oktober 2016 Durch weniger Pumpstandorte verbessert sich die Wasserqualität von vielen Flüssen und Bächen. FOTO: FUNKE FOTO SERVICES Renaturierung von Flüssen und Bächen Die Reduzierung von Wasserhaltungsstandorten ist aktiver Umweltschutz. Die im Wasserhaltungskonzept der RAG vorgesehene Reduzierung der Pumpstandorte von derzeit 13 auf nur noch sechs leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Ein Vorteil für die Natur besteht darin, dass die Einleitung von Grubenwasser in viele Flüsse, Bäche und Teiche entfällt. Dadurch wird sich nicht nur die Wasserqualität, sondern es werden sich auch die Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren am und im Gewässer verbessern. Erst so werden die geplanten Renaturierungen von Bach- und Flussläufen überhaupt möglich. Langfristig soll kein Grubenwasser mehr in die Emscher und ihre Nebenläufe eingeleitet werden. Voraussetzung dafür ist die Reduzierung der Pumpstandorte. Beispielsweise fließen derzeit noch die Grubenwässer der Standorte Prosper-Haniel in Bottrop, Concordia in Oberhausen, Amalie und Zollverein in Essen sowie Carolinenglück in Bochum in die Emscher und ihre Nebenläufe. Die Grubenwässer dieser Standorte sollen künftig an anderer Stelle zentral gehoben werden. Bis heute konnte die RAG im Ruhrgebiet rund 130 Kilometer Bach- und Flussläufe vom Grubenwasser befreien, langfristig werden es rund 240 Kilometer sein. Anstieg des Grubenwassers K Das Grubenwasserkonzept der RAG sieht bis 2035 einen schrittweisen Anstieg des Grubenwassers vor, damit das Wasser unter Tage einigen wenigen zentralen Wasserhaltungsstandorten zufließen kann. Die Emscher soll renaturiert werden. Bis zur Fertigstellung dauert es Jahrzehnte. FOTO: HANS BLOSSEY Durch den Umbau des Emschersystems verändert die Region ihr Gesicht. FOTO: EMSCHERGENOSSENSCHAFT


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