Page 5

Glueck_Auf_fertig.pdf

Dienstag, 27. September 2016 Glück auf. Tecklenburger Land. // Seite 5 Grünverbindung Einbindung in die landschaftliche Umgebung Schaffung neuer Rad- und Fußwegeverbindungen Anbindung an den Köllbach Gliederung des Gewerbeparks BERGHALDEN NATUR. ERLEBEN. SEHEN. Startplatz für Drachenund Café mit Aussicht Gleitschirmflieger Landmarke Aussichtspunkt Wanderwege mit Kohlepark Bike-Park Wandern und Joggen Aussichtspunkt Gewerbeachse Bestandsnachnutzung Transport- und Lagergewerbe Gewerbe GEWERBEPARK am Nordschacht! ARBEITEN. WOHNEN. NATUR. Arbeiten und Wohnen STATEMENT Arbeitsdirektor Jörg Buhren-Ortmann Beratend und helfend zur Seite stehen – bis zum Schluss „Als im Jahr 2011 in Düsseldorf, Berlin und Brüssel der Beschluss zur Beendigung des deutschen Steinkohlenbergbaus getroffen wurde, war es eine kluge und weitsichtige Entscheidung der Bürgermeister der Region, sofort mit dem Prozess der Kohlekonversion zu beginnen. So können die Jahre bis zur endgültigen Einstellung der Produktion in 2018 gut genutzt werden. Zahlreiche Vorschläge und Ideen zur Nachnutzung der Bergwerksflächen und -einrichtungen konnten bereits gesammelt werden. Nicht alles wird umsetzbar sein. Denn rechtliche und wirtschaftliche Hindernisse werden im Wege stehen. Manche Hindernisse werden unüberwindbar sein, manche können aus dem Weg geräumt werden. Dabei wollen wir, die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, bis zum Schluss in beratender und unterstützender Form der Schnittstelle Kohlekonver sion und der Bergbauregion zur Seite stehen. Schon jetzt arbeiten wir intensiv mit RAG Montan Immobilien GmbH zusammen, die nach 2018 den Prozess im engen Schulterschluss mit der Region weiterhin begleiten wird.“ Die Erarbeitung der Potenzialanalyse erfolgte dialogorientiert und schloss die aktive Beteiligung der regionalen Akteure sowie der Bürger ein. Dabei wurden verschiedene Beteiligungsformate umgesetzt. Besonderes Gewicht hatten dabei die Online-Beteiligung, Expertenworkshops sowie die öffentlichen Regionalveranstaltungen. Den gesamten Planungsprozess lenkt die Schnittstelle Kohlekonversion unter Begleitung des Entscheidungsgremiums und eines Lenkungskreises. Diese Gremien werden ihre Arbeit zukünftig fortsetzen, um den Konversionsprozess weiter zu gestalten. Seit 2014 gibt es eine Projektwebsite mit laufenden Informationen zum Strukturwandel in der Kohleregion Ibbenbüren (www.gute-aussichten.info). Über die Online-Beteiligung mittels des Kartenanwendungsprogramms „INKA” und eine Postkartenaktion haben rund 100 Bürgerideen für die Nachnutzung der Schachtanlagen und der Bergehalden die Schnittstelle Kohlekonversion erreicht. Mit ihren insgesamt rund 200 Hektar großen Flächen eröffnen die Bergehalde Hopstener Straße und die Rudolfschachthalde umfangreiche Potenziale für Folgenutzungen. Die Bergehalden fügen sich in das Landschafts bild ein und sind die topografisch höchsten Punkte in der Kohleregion Ibbenbüren. Mit den schon jetzt vorhandenen Wanderwegen, der guten Rekultivierung und den Aussichtspunkten, sind einige Bereiche der Bergehalden schon heute Anziehungspunkte für die Naherholung. Das Entwicklungskonzept beruht auf den Schwerpunktthemen Renaturierung und Tourismus sowie einer energetischen Nutzung Halden. Die vorhandenen Wanderrouten können durch neue Wege ergänzt werden. Ruhebänke, Informationsschilder oder Gegenstände aus dem Bergbau wären attraktive Ergänzungen. Beispiele für eine aktive Freizeiteinrichtung sind ein Bike-Park oder ein Startplatz für Drachen- und Gleitschirmflieger. Flankierend zu den aufgeführten Nutzungsideen wird geprüft, ob auf den Halden auch das Potenzial für erneuerbare Energien besteht. Am Standort Nordschacht gibt es auf rund 15 Hektar Flächenpotenziale für die Entwicklung eines Gewerbeparks im Grünen, der Raum für Arbeiten und Wohnen bietet – eine interessante Nutzungsform für kleine und mittelständische Unternehmer der Region. Die Anbindung eines solchen Gewerbeparks könnte weiterhin über die Straße Zum Nordschacht erfolgen. Der östliche Teil des Gebietes, der über die Ibbenbürener Straße erschlossen werden könnte, kann attraktive Flächen für Gewerbe bieten. Eine Besonderheit des Standorts am Nordschacht ist das großflächige Betriebsmittellager der RAG, welches durch Transport- und Lagergewerbe nachgenutzt werden könnte. Die besondere Stärke des Standortes ist die ihn umgebende attraktive Landschaft mit dem Köllbachtal. Durch von Vegetation begleitete Rad- und Fußwege kann der Gewerbepark behutsam in die Umgebung integriert werden. Der östliche Teil, an das Wohngebiet angrenzend, eignet sich für eine Misch- nutzung aus Wohnen und Arbeiten. g g der Die Perspektive zeigt eine mögliche Konstellation des Tores West mit dem Fördertum von Schacht 1, dem Schacht 2, dem Dienstwohngebäude, der Lagerhalle 1 und dem Wasserturm. Diese Bestandsgebäude prägen den zentralen Eingangsbereich zum neuen Gewerbepark. Jeder konnte über eine interaktive Karte seine Ideen für die Bergbauflächen über das Setzen eines Punktes verdeutlichen. Tourismus & Freizeit Bergbau & Tradition Natur Wirtschaft


Glueck_Auf_fertig.pdf
To see the actual publication please follow the link above