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Seite 4 // Glück auf. Tecklenburger Land. Dienstag, 27. September 2016 Rekultivierung Anbindung an das Landschaftsschutzgebiet Abstände zur umgebenden Wohnbebauung Gliederung des Gewerbeparks GEWERBEPARK von Oeynhausen! CAMPUS. GEWERBE. TRADITION. Grüner Campus Gründer- und Innovationszentrum Kleingewerbe Dienstleistungen Bestandsnachnutzung u.a. Idee aus der Bürgerbeteiligung Tor West Adressbildung zentraler Platz als Eingangsbereich Denkmalgeschütze Gebäude Besucherzentrum Gewerbeachse Gewerbe Handwerk Dienstleistungen Bestandsnachnutzung .Schnittstelle Kohlekonversion Ideen für die Zukunft BERGBAU VON A - Z Abbau Bergmännische Tätigkeit zur Gewinnung von Bodenschätzen, z. B. Steinkohle, Braunkohle, Mineralien Alter Mann verlassener, abgesperrter, aufgegebener, versetzter oder zu Bruch geworfener Grubenbau Arschleder Lederschutz zum Umschnallen für das Gesäß Aufbereitung Behandlung bergbaulicher Rohstoffe: Trennung der Kohlen und Erze vom Nebengestein und Sortierung nach Größen sowie die Zerkleinerung und Klassierung des Förderguts ausfahren ein Bergwerk verlassen, von untertage nach übertage ausfahren Bauhöhe für den Abbau aufgeschlossener Teil des Grubenfeldes Bergbau Abbau von Erz, Kohle, Salz etc. Dubbel mit Wurst oder Käse belegte halbe Brotscheiben, welche aufeinander gelegt werden Fahrte Leiter Flöz Kohlen- oder Erzablagerung - Anhäufung nutzbarer Mineralien in Form einer Schicht Förderkorb das am Förderseil hängende Gestell zur Beförderung von Personen, Förderwagen und Material im Schacht Gezähe Arbeitsgerät und Werkzeuge des Bergmanns Glück auf Bergmannsgruß Grubenfahrt Befahrung einer Zeche Häckel früher von bergmännischen Aufsichtsbeamten getragener Holzstock. Dieser war ein Meter lang und trug ein angefügtes Schmuckbeil (Meterlatte, Fahrstock) hängen nach unten herablassen (vergleichbar mit abseilen) Beteiligungsformate für Bürger und regionale Akteure Im Konversionsprozess soll es gelingen, die Bergbaustandorte zu Standorten mit neuen Besonderheiten zu entwickeln, um so die regionale Weiterentwicklung zu stärken. Bei einer wirtschaftlich tragfähigen Umnutzung hierfür geeigneter Bergbauimmobilien und -flächen werden an diesen Orten neue Arbeitsplätze entstehen. Allerdings steht ein Großteil der Flächen nicht unmittelbar nach dem Ausstieg aus der Kohleförderung für andere Nutzungen zur Verfügung, unter anderem aufgrund des ab 2019 anstehenden Rückzugs aus der Grube und der Vorbereitung der Wasserhaltung. Bis voraussichtlich 2023 wird die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH das Abschlussbetriebsplanverfahren durchführen und erst dann aus der Bergaufsicht entlassen. Die Schachtanlagen und Bergehalden eröffnen vielfältige Optionen zur gewerblichen oder anderweitigen Nachnutzung. Das Umfeld der Schachtanlagen bietet Möglichkeiten für die Anbindung von rekultivierten Teilflächen der Schachtanlagen an umliegende Landschaftsschutzgebiete. Die Schachtanlage von Oeynhausen umfasst eine Fläche von 71,5 Hektar mit rund 150 Gebäuden. Das Entwicklungsszenario eröffnet Flexibilität und etabliert für die Zukunft eine neue Standortadresse in Ibbenbüren – mit einem attraktiven Zugang zum neuen Gewerbepark von Oeynhausen. Dieser sollte über das Tor West und einen Platz mit denkmalwürdigen und orts bildprägenden Bestandsgebäuden erfolgen. Eine neue Gewerbeachse, nördlich der Osnabrü cker Straße bis zur Gleisharfe, eignet sich für die kleinteilige Flächenentwicklung mit Klein gewerbe und Dienstleistungen. Solange das RWE-Kohlekraftwerk betrieben wird, werden auf der Fläche Züge verkehren. Langfristig kann auf den Gleisen eine Grünachse als Puffer zwi schen unterschiedlichen Nutzungsformen und als Verbindung zum Landschaftsraum entste hen. Nördlich der Grünachse gibt es dann Raum für die großflächige Erschließung des Standortes, beispielsweise für Lagerflächen, Transportunternehmen, aber auch zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Südlich der Osnabrücker Straße gibt es aufgrund vorhandener Strukturen Potenziale für die Entwicklung eines „Grünen Campus“ für (wissensintensive) Dienstleistungen und einem Gründer- und Innovationszentrum.


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