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Dienstag, 27. September 2016 Glück auf. Tecklenburger Land. // Seite 15 Blühende Vielfalt und tierische Begegnungen Die Rekultivierungsarbeiten auf den Bergehalden der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH schaffen ökologisch wertvollen Lebensraum mit Erholungsgarantie Aus dem regionalen Landschaftsbild sind die Bergehalde am Rudolfschacht und die Hopstener Halde nicht mehr wegzudenken. Seit Jahren schon gehören die beiden Landschaftsbauwerke der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH fest zur Region. Durch sorgfältig geplante Rekultivierungsarbeiten haben sie sich zu einem wertvollen Naturlebensraum für Flora und Fauna entwickelt. Angefangen hat alles zu den aktiven Zeiten des Rudolfschachtes. Von 1884 bis 1979 fand hier Steinkohlebergbau statt. In der näheren Umgebung des Schachtes wurde das zu Tage geförderte Gestein aufgeschüttet. Die so genannten „Berge“, wie sie in der Fachsprache heißen, wurden ständig mit Boden überdeckt und zum größten Teil bepflanzt. So baute sich nach und nach der Naturraum Bergehalde auf. Die ältesten Bepflanzungen sind nun 40 bis 50 Jahre alt. Heute sorgt Norbert Börgel, Forstwirtschaftsmeister der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH, für die Umsetzung der Rekultivierung der Halden. Bei der Planung der Rekultivierung arbeitet die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH eng mit der Bezirksregierung Arnsberg, dem Regionalforst amt und der Unteren Landschaftsbehörde zusammen. Gemeinsam stimmen sie die Pläne für Bepflanzung und Gestaltung der Halden ab. Pflanzen- und Tiervielfalt Die strukturierte Arbeit zahlt sich aus. Baumbestände von Buche, Eiche, Ahorn, Esche oder Kirsche finden sich auf den Bergehalden ebenso wieder, wie Wildobstgehölze, Schlehen, Wildrosen, Weißdorn, Haselnuss und Eberesche. Dazu gesellen sich auch Schwarzkiefern, Birken, Akazien oder Linden sowie in höheren Bereichen der Halden auch Heide. Ein großes Anliegen ist es, heimische Pflanzenarten anzusiedeln. Auch finden sich Feuchtbiotope wieder. „Die Halden sollen sich harmonisch in das Landschaftsbild einfügen“, führt Norbert Börgel weiter aus. Zusammen mit seinem Team vom Forstbetriebshof der RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH sorgt er nicht nur für die Bepflanzung, sondern auch für die Instandhaltung der Bergehalden. Das bedeutet Kulturpflege, Freihalten der Wege, Durchforsten der Baumbestände sowie vieles mehr. Bei der täglichen Arbeit gibt es die eine oder andere Begegnung mit Wildtieren wie Rehwild, Kaninchen, Hasen, Fasane, Füchse oder mit ganz viel Glück auch die mit einem Dachs. haben sich die Bergehalden Lebensraum ausgesucht.eine breitgefächerte Vielfalt angesiedelt. Erholung auf der Halde Die 201 Meter hohe Bergehalde am Rudolfschacht Denn diese Tierarten ehalden mittlerweile als sucht. Ebenso hat sich Vielfa e Bergeh e für die amt 40 d uf der e der Be in kleine Wandern, r in der n lassen i ie Berge cht ver langer W weiterer P hinauf z Besucher b nWetterne ist teilweise Ha zugänglich, insgesamt 40 großen Halde. Auf endgestalteten Nordostseite der Bergehalde finden Besucher ein kleines Naherholungsgebiet. joggen oder einfach nur die Seele baumeln lassen ist möglich. Um die Bergehalde am Rudolfschacht verläuft ein 6 Kilometer derweg. Ein weiterer schlängelt sich hinauf Gipfelkreuz, wo Besucher entsprechendenWetter- ver hältnissen eine wunicht wun- derschöne Aussicht auf das Tecklenburger ger Land genießen können. en. alt an Singvögeln alde halde Rudolf- Bevölkerung frei der 98 Hektar endgestalergehalde es Naherjoggen Natur st hier ehalde rläuft Wan- Pfad zum bei Forstwirtschaftsmeister Norbert Börgel


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