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06 GLÜCK AUF. WISSEN. Freitag, 28. April 2017 Wissen um die Sicherheit Hohe Standards in Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz Kampagne für den Arbeitsschutz: Im Fokus stehen die Mitarbeiter. Mit der Kampagne zählt die RAG zu den Nominierten für den Förderpreis „Arbeit – Sicherheit – Gesundheit 2017“ der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI). FOTO: DIETMAR KLINGENBURG Der deutsche Steinkohlenbergbau ist in puncto Sicherheit weltweit Vorreiter: In Deutschland gehört er zu den sichersten Industriebranchen überhaupt. Lange Zeit standen beim Arbeits- und Gesundheitsschutz hauptsächlich technische Verbesserungen im Vordergrund. In den 1990er Jahren setzte im Unternehmen ein Umdenken ein. Mussten sich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz bis dato der Produktion und Wirtschaftlichkeit unterordnen, genossen sie mit Beginn des Jahrzehnts einen ebenso hohen Stellenwert – verankert im RAG-Unternehmensleitbild von 1991, wo Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in alle Prozesse integriert wurden. Für die damalige Zeit ein geradezu revolutionärer Schritt. Arbeitssicherheit und Gesundheit im Mittelpunkt Seit 1995 sank die Zahl der Unfälle um 92 Prozent und erreichte mit nur 3,3 Unfällen pro eine Million Arbeitsstunden im Jahr 2013 ein Rekordtief. Der Grund für diesen positiven Trend: die Weiterentwicklung und Umsetzung von Maßnahmen, die die Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter konsequent in den Mittelpunkt stellen. In enger Zusammenarbeit mit den Mitbestimmungsgremien gelingt es bis heute, das Niveau stetig zu erhöhen. „Wir haben im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz schon viel erreicht. Unsere Bemühungen dürfen jetzt aber nicht nachlassen. Ganz im Gegenteil“, betont Peter Schrimpf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RAG. „Unser Ziel ist, der Null-Unfall-Quote weiter näherzukommen.“ Dazu startete die RAG im Jahr 2016 eine unternehmensweite Arbeitsschutzkampagne, die die Aufmerksamkeit der Belegschaft nicht nur hochhalten soll, sondern die Mitarbeiter selbst als Protagonisten in den Vordergrund stellt. Auf Plakaten werben sie dafür, Risiken zu minimieren. So stehen beispielsweise der richtige Umgang mit Arbeitsgeräten und die kontinuierliche Wissensvermittlung in der Zentralwerkstatt Prosper ebenso im Fokus wie die Achtsamkeit bei Transport und Logistik bei der täglichen Fahrung. Vision-Zero-Strategie erreicht den Bergbau in anderen Ländern Über die Arbeitsschutzkampagne, die Unternehmensstrategie und die Unfallkennzahlen berichtete die RAG auch bei der „First Vision Zero Europe Conference“, die die International Social Security Association (ISSA Mining) gemeinsam mit der Technischen Hochschule Georg Agricola im Herbst 2016 in Bochum ausgerichtet hat. Experten aus 20 verschiedenen Ländern interessierten sich dort insbesondere für die Erfolge des deutschen Steinkohlenbergbaus und tauschten ihre jeweiligen Erfahrungen aus. So erreichen die Errungenschaften der RAG auch den Bergbau in anderen Ländern. »Beim Thema Sicherheit kommt es auf jeden Einzelnen an. Der Rückgang der Unfälle in den letzten Jahrzehnten zeigt, wie viel Engagement dafür in unseren Mitarbeitern steckt.« Peter Schrimpf, stellv. RAG-Vorstandsvorsitzender K Seit 2005 bietet die RAG-Sommerakademie Führungskräften aller Ebenen die Möglichkeit, einen Blick auf Themengebiete jenseits des Tagesgeschäfts zu werfen. Damit trägt sie dazu bei, Führung und Kommunikation im Unternehmen weiterzuentwickeln, um den Weg bis 2018 und darüber hinaus erfolgreich zu meistern. Auf dem Programm steht ein breites Spektrum führungsrelevanter Themen. Zum jährlichen Schwerpunktthema referiert ein Experte aus Wissenschaft, Management oder Sport, beispielsweise zur Einstellung bei Veränderungen, Führung, Gesundheit u. v. m. Die Sommerakademie dient aber auch dem Dialog zwischen ehemaligen und aktiven Führungskräften sowie Betriebsräten, dem Ideenaustausch und der Netzwerkpflege. Sommerakademie – Veranstaltungsreihe gibt neue Impulse


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