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20170504-Beilage-Wissen-RAG-JW

Freitag, 28. April 2017 Studierende der THGA In drei Wissenschaftsbereichen bietet die Technische Hochschule Georg Agricola 14 praxisnahe DENNIS KNIERIM Studiert berufsbegleitend „Geoingenieurwesen und Nachbergbau“ im Masterstudiengang. Für seine Bachelorarbeit „Einfluss des Franziska-Erbstollens in Witten auf den Wasserhaushalt“ erhielt er als beste Abschlussarbeit den ITASCA-Award 2016 der THGA. Was führte Sie zum Studium an die THGA? Als Junge habe ich oft einen Globus angeschaut und mich gefragt, was im Inneren der Erde geschieht. Was passiert da, was ich nicht sehen kann? Das hat mich immer beschäftigt. Ein naturwissenschaftliches Fach wie Geologie kam für mich aber nicht infrage, weil ich ein praxisorientiertes Studium machen wollte. Als Bochumer kannte ich die THGA und entdeckte da das Fach „Geotechnik und Angewandte Geologie“. Das war genau das Richtige für mich! Wurden Ihre Erwartungen erfüllt? Auf jeden Fall, obwohl ich die Dimension des Fachs erst im Studium erfahren habe. Eine Frage war z. B.: „Warum steht der Schiefe Turm von Pisa schief?“ Ja, warum? Das wollte ich wissen! Das wollte ich herausfinden und berechnen können, um Ähnliches zu verhindern. Das Gute an der THGA mit ihrer Trägerschaft ist der enge Praxisbezug. im Gespräch Uns Studierenden wird vermittelt, woran Unternehmen wie die RAG und DMT arbeiten und forschen. Das fasziniert mich. Was reizte Sie bei Ihrer Bachelorarbeit am Thema „Franziska-Erbstollen“? Als ich vom Franziska-Erbstollen hörte, wollte ich genau das Thema behandeln. Ein Erbstollen ist ein gemauerter Hohlraum, der einige Kilometer durchs Gebirge führt und das Wasser aus dem darüber liegenden Gebirge an der tiefsten Stelle „erbt“ und ableitet. So wurden die Stollen für den Kohleabbau trocken gehalten. Manche Erbstollen sind so alt wie die Französische Revolution und entwässern noch heute die Gebirge an der Ruhr. Die Frage, woher das Wasser kommt, finde ich spannend. Warum entschieden Sie sich für das Masterstudium „Geoingenieurwesen und Nachbergbau“? Während der Bachelorarbeit habe ich meine Leidenschaft für den Altbergbau entdeckt, und der Studiengang an der THGA ist einzigartig. Hier kann ich an Lösungen für die Ewigkeitsaufgaben mitwirken, für die es kein Schema F gibt. Was möchten Sie nach dem Studium machen? Ich möchte im Bereich Altbergbau und seine Folgen arbeiten, z. B. bei der Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau.


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