RAG_10

20170504-Beilage-Wissen-RAG-JW

10 GLÜCK AUF. WISSEN. Freitag, 28. April 2017 Technische Hochschule Georg Agricola Generationen von Bergleuten erwarben hier ihre Qualifikation – nun macht die THGA junge Ingenieure fit für die Zukunft 200 Jahre Tradition: Die TH Georg Agricola gehört zu den Vorreitern des dualen Ausbildungssystems in Deutschland. FOTO: TH GEORG AGRICOLA „In der vielfältigen deutschen Hochschullandschaft ist die im Jahr 1816 gegründete TH Georg Agricola eine ganz besondere Hochschule. Ihre Alleinstellungsmerkmale sind geprägt von ihrer spezifischen Kultur, ihrer 200- jährigen Tradition und ihrem besonderen Profil“, so charakterisiert Prof. Dr. Jürgen Kretschmann als Präsident die Technische Hochschule Georg Agricola. „Sie steht für eine hervorragende, praxisorientierte Ingenieurausbildung und entwickelt das intellektuelle Erbe ihrer industriellen Wurzeln zukunftsorientiert weiter.“ Das Studienangebot der THGA gliedert sich in drei Wissenschaftsbereiche: Georessourcen und Verfahrenstechnik, Maschinenbau und Materialwissenschaften sowie Elektro-/Informationstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. Die THGA als Vorreiter des dualen Ausbildungssystems Aktuell besuchen rund 2.400 Studierende die Hochschule. Viele Studienfächer können sie als klassisches Vollzeitstudium absolvieren oder berufsbegleitend als Teilzeitstudium, bei dem Kurse und Vorlesungen abends und an Wochenenden stattfinden. Dieses Angebot boomt und wird zurzeit von rund der Hälfte der Studierenden genutzt. Was heute als Heilmittel gegen den Fachkräftemangel gilt, hat an der TH Georg Agricola eine 200- jährige Tradition: Schon 1816 qualifizierten sich die Bergschüler berufsbegleitend zu „practischen Bergbeamten“. Damit gehört die Hochschule zu den Vorreitern des sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelnden dualen Ausbildungssystems, für das Deutschland weltweit Anerkennung genießt. Und bis heute sind Lehre und Forschung an der THGA optimal auf die Anforderungen in der Industrie ausgerichtet. Mit ihrer familiären Atmosphäre motiviert die Hochschule besonders sogenannte „Bildungsaufsteiger“, ein Ingenieurstudium anzugehen. Rund zwei Drittel der Studierenden sind die ersten Akademiker in ihrer Familie. Mehr als 40 Prozent der Erstsemester des Sommersemesters 2017 haben einen Migrationshintergrund. Damit leistet die THGA einen wichtigen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit und begeistert vielfältige Talente für den Ingenieurberuf. Bei Studierenden und Alumni, bei Partnern in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft genießt die TH – regional, national und international – hohe Reputation. Auf dem Gebiet der Rohstoffwissenschaften ist sie eine der führenden Hochschulen in Deutschland und kooperiert mit renommierten Universitäten aus aller Welt. So exportiert sie ihr Wissen international auch in andere Bergbauländer. Unterstützt von der RAG-Stiftung eröffnete die THGA im Jahr 2015 das weltweit einzigartige Forschungszentrum Nachbergbau. Weitere Forschungsschwerpunkte der Hochschule in Bochum liegen in der nachhaltigen Rohstoffgewinnung, in sicherer und optimierter Fertigungstechnik für die Industrie 4.0 sowie in der Material- und Energieeffizienz. »Die Technische Hochschule Georg Agricola ist eine der Keimzellen der Wissensregion Ruhrgebiet.« Prof. Dr. Kretschmann, Präsident der TH Georg Agricola


20170504-Beilage-Wissen-RAG-JW
To see the actual publication please follow the link above