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160524_RAG_Online_Nachhaltigkeitsbericht_2015

Unternehmensführung und Mitbestimmung übergaben dem Deutschen Roten Kreuz einen Personentransporter für die Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Bergbaustandort in Recklinghausen. RAG einen weiteren Teil zur Dokumentation des Bergbaus bei. Im Jahr 2015 erschien der Band „Kohle – Erz – Chemie. Die Geschichte des Bergwerks Auguste Victoria“. BERGBAUTRADITIONEN BEWAHREN Ein weiteres Anliegen der RAG ist es, die Werte und Traditionen der Bergleute weiterleben zu lassen. Das geschieht zum Beispiel durch die Unterstützung von Bergbauchören und -orchestern sowie Knappenvereinen und Geschichtskreisen. Auch die Revierarbeitsgemeinschaft für kulturelle Bergmannsbetreuung e.V. (REVAG) hat das Unternehmen gefördert. Die Erlebnisse von Zeitzeugen rückt die RAG im Rahmen ihres Oral-History-Projekts „Menschen im Bergbau“ in den Fokus. Bei der Wanderausstellung „Glückauf in Deutschland“, die im Jahr 2015 in Dortmund Station machte, stehen die Geschichten von neun türkischstämmigen Bergleuten im Mittelpunkt. Aktuell nutzt das Unternehmen seine Flächen zudem verstärkt für den guten Zweck: Rund 8.500 Asylsuchende finden auf vier ehemaligen Bergbauarealen in Oberhausen, Recklinghausen und Kamp-Lintfort Schutz. So spendete die RAG außerdem 50.000 Euro an Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge unterstützen. Auf Initiative des Betriebsrats können sich alle Mitarbeiter an der Unterstützung beteiligen. Anfang des Jahres 2016 eröffnete zudem eine Flüchtlingsunterkunft in einem ehemaligen RAG-Gebäude im saarländischen Hirschbach. Industriedenkmal: der über 30 Meter hohe Malakoffturm der ehemaligen Schachtanlage Prosper II in Bottrop BERGBAUERBE UND -KULTUR Die zusammengefasste Darstellung der wichtigsten Fakten im Überblick finden Sie im Internet unter www.rag.de/verantwortung/ unsere-berichterstattung/kennzahlen-und-ziele 31


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