Mit der Region verbunden. Nachhaltig.

Wir übernehmen Verantwortung.

Faire Regulierung, präventive Sicherung

In Bezug auf Bergbaufolgen agiert die RAG auf zwei Ebenen: Zum einen gilt es, Bergschäden aus dem Tiefenbergbau zu regulieren. Zum anderen trägt die RAG auch Verantwortung für den oberfl ächennahen Altbergbau, für den das Unternehmen die Rechtsnachfolge übernommen hat.

An Ruhr und Saar sowie in Ibbenbüren hat der Steinkohlenbergbau die Landschaft sichtlich verändert. So entstanden im Zuge der Abbautätigkeiten in bis zu 1500 Meter Tiefe Hohlräume, wodurch die Erdoberfläche heute an einigen Stellen um bis zu 20 Meter niedriger liegt. Das Absenken der Erdoberfläche kann Schäden an Bauwerken herbeiführen, beispielsweise Risse oder feuchte Keller.

Bergschäden: transparentes Verfahren

Bei der Regulierung von Bergschäden wendet die RAG ein Bearbeitungsverfahren nach der internationalen Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001 an. Das Unternehmen setzt zudem auf ein transparentes Verfahren, einen fairen Umgang miteinander sowie auf vorausschauendes Handeln. Über ihr Bergschaden-Service-Center mit kostenloser Hotline gestaltet die RAG die Schadensmeldung für Betroffene so einfach wie möglich. Sachverständige Mitarbeiter des Unternehmens begutachten bei Vor-Ort-Terminen sämtliche Schäden und prüfen dabei, ob Bergbauaktivitäten die gemeldeten Schäden verursacht haben. Bei berechtigten Ansprüchen können die Betroffenen zwischen Reparatur und finanzieller Entschädigung wählen. Um diesen bewährten Prozess nach dem Produktionsende weiter aufrechtzuerhalten, steht die RAG auch nach 2018 als verlässlicher Ansprechpartner für die Regulierung von Bergschäden zur Verfügung.

Datenschutzerklärung für die Bearbeitung von Bergschadensfällen

Die meisten der jährlich rund 21.100 neuen Bergschadensmeldungen (Stand 2018) enden einvernehmlich. Im Jahr 2018 gab es 59 strittige Fälle, die vor einer Schlichtungsstelle landeten. Bei 7 Fällen kommt beziehungsweise kam es zu einer gerichtlichen Klärung.

Hin und wieder kommt es auch mal zu einem spektakulären Fall von Bergschadensregulierung, wie die Hebung der Gregorschule in Bottrop-Kirchhellen im Herbst 2014. Das in Schieflage geratene Gebäude aus den fünfziger Jahren wurde um fast einen Meter hydraulisch angehoben und gesichert. Nach Ostern 2015 konnten die Schüler ihren Unterricht wieder aufnehmen. Die Kosten für diese technisch anspruchsvolle Maßnahme hat die RAG aufgrund ihrer gesetzlichen Verpflichtung getragen.

Ablauf der Bergschadensregulierung

Fallbeispiel: "Hebung der Gregorschule in Bottrop-Kirchhellen"