Verleihung der Grubenwehr- und Gasschutzwehr-Ehrenzeichen auf der Zeche Zollern

Als Dank für die Leidenschaft, für die notwendige Selbstdisziplin sowie den Mut und die Gewissenhaftigkeit ist sie vorgesehen, die Ehrung der Grubenwehr- und Gasschutzwehrmitglieder.

Für den entschlossenen Einsatz  in 15- und 20-jähriger Wehrzugehörigkeit erhielten jetzt 42 Mitglieder der Wehren auf Zollern in Dortmund das Ehrenzeichen des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Überreicht durch den neuen Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium Christoph Dammermann.

Die Grubenwehr- und Gasschutzwehrmänner kamen von Bergwerken Prosper-Haniel, Ibbenbüren, von dem stillgelegten Bergwerk Auguste Victoria und von der Zentralen Grubenwehr, die für die Wasserhaltungsstandorte und darüber hinaus als erste Hilfeleistungswehr bei allen Einsätzen an allen Standorten zur Verfügung steht. Ebenso geehrt wurden die Gruben- und Gasschutzwehrmitglieder der der RAG-Hauptstelle angeschlossenen Betriebe: Die Wehrmänner vom Steinsalzbergwerk Borth von K plus S und von der Kokerei Acelor Mittal in Bottrop.

„Die Beibehaltung des bisher sehr hohen Standards in der Gruben- und Arbeitssicherheit hat nach wie vor und auch in Zukunft höchsten Stellenwert im Unternehmen. Sicherheit und Produktion sind seit vielen Jahren absolut gleichrangig“, so beschrieb der stellvertretende Vorstandvorsitzende der RAG und Arbeitsdirektor Peter Schrimpf die  wichtigsten Unternehmensziele. 

„Die Gasschutz- und Grubenwehr haben mit einem hohen Maß an Fachkenntnis und Erfahrung, aber auch mit Mut und Verantwortungsgefühl wesentlich zur Prävention und Abwehr von Gefahren im Bergbau beigetragen. Ihre Bereitschaft, sich über so viele Jahre freiwillig zu engagieren und im Ernstfall unter Einsatz ihres Lebens Hilfe zu leisten, ist dabei besonders hervorzuheben“, lobte Schrimpf die Wehrmitglieder.

Einen seiner ersten öffentlichen Auftritte hatte der Staatssekretär im NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Christoph Dammermann. Er bescheinigte den Gasschutz- und Grubenwehr-Kollegen einen großen Anteil daran, dass der deutsche Steinkohlenbergbau heute der sicherste weltweit ist und die Unfallstatistik auf Rekordtief liegt. „Bei der Amtsübernahme hatte mir mein Vorgänger diese Veranstaltung als besonders schöne empfohlen“, so der Staatsekretär, der als Dortmunder eine besondere Beziehung zu den Zechen des Ruhrgebiets habe und sich auch für die sinnvolle Nachnutzung engagieren möchte.

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