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4 St rategie Steinkohle N a c h h a l t i g k e i t Impulse geben für die Zukunft: Nachhaltig zu handeln bedeutet, Ansprüche mit vielen Facetten zu stellen. Die RAG blickt nach vorn und bündelt die wichtigsten  Die RAG übernimmt Verantwortung – nicht nur heute, sondern auch in Zu - kunft . Deshalb stellt das Unternehmen schon jetzt die Weichen für die Zeit nach dem Jahr 2018, wenn die letzten deutschen Steinkohlenbergwerke ihre Förderung einstellen. In vielen Regionen passierte das schon, und der Nachbergbau gehört hier längst zum Alltag. Eines steht für die RAG fest: Der Bergbau geht, doch die Verantwortung bleibt. Die RAG trägt zu Entwicklungen bei, die wirtschaft liche, soziale und ökologische Belange in Einklang bringen. So lauten die Kernaussagen der Nachhaltigkeitsstrategie. Sie liefert Antworten auf die Frage, wie die RAG mit dem Erbe und den Folgen von 150 Jahren industriellem Bergbau umgeht. Nachhaltigkeit besitzt viele Facetten. Das zeigt sich an den drei Handlungsfeldern, die das Fundament der Strategie liefern: Nachbergbau, Mitarbeiter und Unternehmen, Kultur und Soziales. Das erste Feld fasst die Folgearbeiten des Bergbaus zusammen, unter anderem Wasser- und Flä chen ma nage ment. Beides benötigt langfristige Planung. Dabei bringt die RAG ihr umfangreiches Fachwissen ein und setzt auf richtungweisende Konzepte, zum Beispiel auch zur Erzeugung regenerativer Energien auf ehemaligen Bergbauarealen. Zudem entwickelt sie ihr Umweltmanagement permanent weiter. Das gilt ebenso für die weiteren Schwerpunkte der Nachhaltigkeitsstrategie. Denn zur Verantwortung der RAG gehört auch die Pfl ege der Bergbaukultur, die eine ganze Re - gion über Generationen prägte. Dazu zählt außerdem die beispielhaft e, weiterhin gelebte Sozialpartnerschaft, die auch anderen als Vorbild dienen kann. Und dazu gehört das ge sellschaft liche Engagement, die Zusammenarbeit mit Kirchen, Bildungsinstituten und Kultureinrichtungen. Hier gilt es, Wege zu fi nden, solche Aktivitäten sinnvoll weiterzuentwickeln und zu führen. Die RAG tritt in den Dialog Bei all ihrem Handeln legt die RAG besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Anspruchsgruppen und der Öff entlichkeit. Denn nur gemeinsam gelingen gute Lösungen. Nachhaltigkeit ist längst kein Modewort mehr. Wer sich als Unternehmen heute nachhaltiges Handeln auf die Fahne schreibt, „Mit der Nachhaltigkeitsstrategie wollen wir ein weltweites Beispiel für unsere Branche geben.” Bernd Tönjes, RAG-Vorstandsvorsitzender Mitten im Herzen des Reviers: Der Blick vom ehemaligen Fördergerüst der Zeche Ewald eröff net das gesamte Ruhrgebiet. Das ehemalige Bergbauareal kennt man heute als Logistikstandort. muss handfeste Kriterien erfüllen und sich daran öff entlich messen lassen. Genau das macht auch die RAG. Sie plant auch einen Nachhaltigkeitsbericht, der zur Transparenz beiträgt. Dabei orientiert sich die RAG an Kriterien von unabhängigen Einrichtungen und Experten. Auf Veranstaltungen will das Unternehmen zudem mit seinen Anspruchsgruppen die Herausforderungen des Nachbergbaus und Lösungsbeiträge erörtern und diskutieren. Der Rahmen für die Nachhaltigkeitsstrategie, ihre Strukturen und die Steuerung von Projekten steht fest. Jetzt geht es um die Umsetzung. Dabei gibt es sicherlich immer wieder Anpassungen, denn nachhaltig agieren bedeutet, sich auf verändernde Gegebenheiten einzustellen. Eines aber bleibt: das Ziel der RAG, weiterhin ihren Beitrag zu einer lebenswerten Region zu leisten. RAG-Vorstandvorsitzender Bernd Tönjes betont: „Wir wollen ein intaktes Umfeld hinterlassen. Wir wollen Impulse für die Entwicklung unserer Städte setzen. Wir wollen zur wirtschaft lichen Zukunft der Region beitragen. Und wir wollen das kulturelle Erbe des Bergbaus sichern.“


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