RGB_003_02-03_Inhalt_Vorworte.indd_web

001_01_Titel.indd_web

FOTOS: DIETMAR KLINGENBURG N a c h h a l t i g k e i t Steinkohle Vorwor t 3 Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, vor uns liegen große Herausforderungen. Im aktiven Bergbau lautet das Ziel, unseren gesetzlichen Auftrag umzusetzen und den Auslauf des deutschen Steinkohlenbergbaus bis zum Ende des Jahres 2018 sozialverträglich zu gestalten. Zugleich müssen wir schon heute nachhaltige Lösungen für die Anforderungen der Bergbaunachfolge anbieten. In vielen Regionen ist das schon längst Realität. Man kann sagen: „Die Nachbergbauzeit hat bereits begonnen, und die RAG gestaltet sie aktiv mit.” Die RAG handelt seit jeher nachhaltig – sei es im Bereich der Wirtschaftlichkeit, des Umweltschutzes oder im Umgang mit unseren Mitarbeitern und der Region. Bergbau und Nachhaltigkeit, das gehört unweigerlich zusammen. Und das bleibt auch nach dem Auslauf des deutschen Steinkohlenbergbaus im Jahr 2018 so. Nicht zuletzt mit der Strategie 2020 stellte die RAG auch die Bearbeitung von Bergbaufolgethemen in den Fokus. Jetzt geht es darum, die bisherigen Anstrengungen, Kompetenzen und Erfahrungen zu bündeln, zu überprüfen sowie messbar und transparent zu machen. Wir sind den Menschen in der Region verpfl ichtet – und bleiben diesem Anspruch auch weiterhin gerecht. Gleichzeitig hat sich das Thema Nachhaltigkeit zu einem wirtschaftlichen Faktor entwickelt. Die Erwartungen und Anforderungen an Unternehmen steigen – und das Interesse von Politik, Öff entlichkeit und auch Investoren an ihrem Handeln nimmt immer mehr zu. Auch wir bei der RAG stellen das zunehmend fest. Das systematisch voranzutreiben sichert uns den Erfolg, denn: Wer heute von Nachhaltigkeit spricht, wird daran gemessen. Nachhaltigkeit ist mit klar defi nierten Anforderungen und Kriterien verbunden, deren Herausforderungen wir uns stellen. Die nachhaltige Ausrichtung unseres Geschäfts ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, der sich permanent den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen anpassen muss. Man kann sogar sagen: „Es geht um noch mehr: Nachhaltigkeit ist eine Haltung, mit der ein Unternehmen seinem Umfeld begegnet.“ Nur wenn wir alle diese Haltung annehmen und weiterhin gemeinsam so verantwortungsbewusst handeln, gelingt es uns, den Auslauf bis zum Jahr 2018 zu sichern sowie unser Know-how und unser kulturelles Erbe in die Zukunft zu tragen. Ein herzliches Glückauf Bernd Tönjes, Vorsitzender des Vorstands der RAG Aktiengesellschaft Liebe Kolleginnen und Kollegen, Nachhaltigkeit – ein Begriff , den man überall hört und den man nur schwer greifen kann. Wie passt er nun zum Bergbau, und welche Rolle spielt die RAG dabei? Gerade und besonders aus Sicht der Mitbestimmung ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn sie stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Nachhaltig zu handeln ist ein klares Bekenntnis der RAG, sich nicht nur an wirtschaftlichen, sondern auch an ökologischen Gesichtspunkten auszurichten. Das bedeutet insbesondere auch, Verantwortung für die Mitarbeiter zu übernehmen. Bei Belegschaftsthemen handelt die RAG seit jeher vorbildlich. Das reicht von Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen bis hin zu den zahlreichen Angeboten zur Qualifi zierung, Umschulung und Weitergabe von Fachwissen. Insgesamt geht es darum, den Auslauf sozialverträglich zu gestalten. Denn nach wie vor gilt im Unternehmen der Leitsatz „Kein Bergmann darf ins Bergfreie fallen.” Dass das so reibungslos funktioniert, basiert nicht zuletzt auf einer starken Sozialpartnerschaft im Unternehmen. Vor 60 Jahren verabschiedete der Deutsche Bundestag das Montan-Mitbestimmungsgesetz. Es ebnete den Weg für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern – weit bevor sich Nachhaltigkeit als Begriff etablierte. Lange Zeit setzte die Öff entlichkeit den Nachhaltigkeitsbegriff lediglich mit dem Umweltschutz gleich – die drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales bedingen sich jedoch gegenseitig und können nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Deswegen will auch die IGBCE das Thema verstärkt in der politischen und gesellschaftlichen Debatte voranbringen und betont dabei besonders die soziale Dimension. Ein geordneter Arbeitsmarkt, faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung, Sicherheit durch Tarifverträge, Partizipation und gute Arbeit sind für die Gewerkschaft maßgeblich für soziale Nachhaltigkeit. Mitbestimmung und Sozialpartnerschaft sind maßgebliche Voraussetzungen für deren Verwirklichung. Nachhaltigkeit beginnt immer vor Ort. Beim Menschen. Die Mitarbeiter sind der Erfolgsfaktor für eine nachhaltige Ausrichtung: Die RAG kann das Thema nur dann erfolgreich vorantreiben, wenn es jeder Einzelne in der gesamten Belegschaft trägt. Nachhaltigkeit geht uns alle an. Nur gemeinsam lösen wir die vor uns stehenden Aufgaben. Herzliches Glückauf Norbert Maus, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte im RAG-Konzern Impressum Herausgeber: RAG Aktiengesellschaft Verantwortlich: Erich Kometz, Leiter Bereich Interne Kommunikation RAG Aktiengesellschaft Chefredakteurin: Stefanie Kurkamp, Tel. (02323) 15 - 3059 CvD Zentralredaktion/ Koordination: Janine Simmann, Tel. (02323) 15 - 2241 Shamrockring 1, 44623 Herne, Tel. (02323) 15 - 3205, Fax (02323) 15 - 3349, E-Mail: steinkohle@rag.de Bildredaktion: Dietmar Klingenburg, Tel. (02323) 15 - 2025 Leserservice: Bettina Kopp, Tel. (02323) 15 - 3205 Realisation: Deekeling Arndt Advisors, Düsseldorf HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH, ein Unternehmen der GANSKE VERLAGSGRUPPE, Harvestehuder Weg 42, 20149 Hamburg, Tel. (040) 441 88 - 457, Fax (040) 441 88 - 236 NEEF + STUMME premium printing, Wittingen Cover: Dietmar Klingenburg (3), Thomas Stachelhaus (3), RAG-Archiv Rück-Cover: Dietmar Klingenburg


001_01_Titel.indd_web
To see the actual publication please follow the link above