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2 0 Nachbergbau Steinkohle N a c h h a l t i g k e i t Ein neues Gesicht für das Quartier Die RAG entwickelt nicht nur Flächen. Sie gestaltet Stadtviertel und liefert damit wichtige Impulse an Ruhr und Saar.  Herten: ein Standort für Logistik, Forschung und Freizeit. Unterm Strich entstanden auf dem ehemaligen Zechengelände Ewald 1400 neue Arbeitsplätze. Dank seiner guten Verkehrsanbindung kennt man Ewald heute als Logistikstandort. Direkt ne - ben Hallen und Lkw forschen Mitarbeiter im NRW-Wasserstoff-Kompetenz-Zentrum an neuen Wasserstoff - und Brennstoff zellentechnologien. Gegenüber dem Forschungsinstitut, etwa 100 Meter weiter, ließ sich Künstler Christian Stratmann mit seinem erfolgreichen Varietétheater nieder, und benachbart arbeitet das Tourismusbüro Herten. Und nicht zuletzt bildet die begrünte Halde Hoheward mit ihrer Sonnenuhr auf dem Plateau den Höhepunkt jedes Familienausfl ugs. Hier im Vest zeigt sich die erfolgreiche Folgenutzung ehemaliger Ze - chengelände mit allen Facetten. Konzepte für Markt und Mensch So einfach, wie es ausschaut, ist es aber bei weitem nicht. Denn für die Nachnutzung ehemaliger Zechengelände gebe es keine Patentlösungen, so der Vorsitzende der Geschäft sführung der RAG Montan Immobilien Prof. Dr. Hans- Peter Noll. „Ein stillgelegter Industriestandort zieht ohne Weiteres keine Interessenten an. Unsere Aufgabe besteht darin, aus dem, was zurückbleibt, ein marktfähiges Produkt zu machen“, betont er. Der Markt spiele dabei eine wichtige Rolle, ebenso die Akzeptanz der Bevölkerung in den Regionen. „Die Konzepte müssen auch den Bedürfnissen der Menschen entsprechen“, sagt Prof. Dr. Noll. Diese Maxime prägt die Arbeit der RAG Montan Immobilien bereits seit Jahren. Eine ganze Region denkt um Was Politik und Planer unter dem sperrigen Be griff „Anpassungsprobleme altindustrialisierter Regionen“ oder dem mittlerweile oft zitierten Ausdruck „Strukturwandel“ zu - sammenfassen, ist ein Langstreckenlauf. Es verändern sich nicht nur die wirtschaft lichen Strukturen. Vielmehr findet ein enormer Um denkungsprozess ganzer Regionen statt. Strukturwandel, alternde Gesellschaft und der europaweite Wettbewerb um attraktive Wirtschaft sräume treff en aufeinander und erfordern gestaltende und gehaltvolle Lösungen. Die Herausforderung besteht darin, die durch Zechenstilllegung frei gewordenen Flächen ökologisch, ökonomisch und sozial sinnvoll in das Stadtbild zu integrieren, so dass sich nicht nur Stadtplaner, sondern auch die Betroff enen damit identifi zieren. Die Aufgabe heißt: nachhaltige Entwicklung von Stadtvierteln. Die RAG Montan Immobilien spielt dabei eine besondere Rolle, weil ihr Flächenbesitz an zentralen Orten in den Städten liegt. Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit hängen bei der Entwicklung der Areale zusammen. Bei optimaler Nutzung der Flächen mit ihren standortspezifi schen Gegebenheiten profi tieren die Menschen von einem stabilen Umfeld und neuen Nachbarschaft en, von neuer Wirtschaft skraft , von neuen Arbeitsplätzen und einer ressourcenschonenden Energieversorgung. Die Anforderungen an lebendige Stadtviertel unterliegen einem stetigen Veränderungsprozess, damit verändert sich auch die Stadtentwicklung, die in Zukunft andere Züge trägt als bisher. Auf dem Reißbrett gestaltete Entwürfe von einigen wenigen führen nur bedingt zum Erfolg. Lebendige Quartiere entstehen, wenn die Akteure konsequent in die Kommunen hineinhören und die Wünsche wie Bedürfnisse ihrer Einwohner ernst nehmen. RAG Montan Immobilien verfolgt das Prinzip seit langem. Auf diesem Weg gelingt es der RAGKonzerntochter, nachhaltige Konzepte zu entwickeln, die Mensch und Markt ansprechen. „Konzepte müssen die Bedürfnisse der Menschen erfüllen.” Prof. Dr. Hans-Peter Noll, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien


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